Nagelpilz behandeln

Wenn Zehen- oder Fingernägel mit einem Pilz infiziert sind, spricht man vom Nagelpilz. Der Fachbegriff nagelpilzdafür ist Nagelmykose bzw. Onychomykose. Wussten Sie, dass fast jeder zehnte Deutsche von dieser Erkrankung betroffen ist. Nagelpilz ist nicht gefährlich aber ziemlich unangenehm und so etwas wie die kleine Schwester des Fußpilzes. Und natürlich gibt es dagegen jede Menge Mittel: Salben, Lacken und Tabletten.

Verschreiben wir Ihnen gern, aber schonender und effektiver ist die Behandlung mit einem Laser. Der gebündelte Lichtstrahl tötet den Pilz ab, schont dabei aber die Nagelplatte und der Nagel bleibt erhalten. Drei bis vier Behandlungen im Abstand von sechs bis acht Wochen reichen in der Regel aus. Der große Vorteil der Lasertherapie: Sie können auf die leberbelastenden Medikamente verzichten, die üblicherweise für eine Nagelpilzbehandlung verordnet werden.

Bevor Sie sich für eine solche Lasertherapie entscheiden, nehmen wir ihre Füße gründlich unter die Lupe und untersuchen sie ausführlich. Dabei finden wir heraus, ob es sich wirklich um Nagelpilz oder um eine andere Nagelerkrankung handelt.

Bei der eigentlichen Behandlung verwenden wir zwei Lasersysteme mit verschiedenen Längenwellen – so hat der Pilz keine Chance. Die Heilung des Nagels hängt nun vom Wachstum ab. Mit jedem Millimeter schiebt der Nagel die kranken Teile heraus. Bei älteren Menschen kann das bis zu zwei Jahre dauern. Ganz selten kombinieren wir die Lasertherapie mit einem operativen Eingriff. Das wird nötig, wenn die Zehennägel seitlich eingewachsen sind oder bei Nägeln mit eingesunkenem Nagelbett.