Allergietest

Allergien

Allergien sind Abwehrreaktionen des Körpers auf harmlose Eindringlinge. Der Teil unseres Immunsystems der früher für die Abwehr von Parasiten zuständig war, sucht sich neue Aufgaben.

Wir kennen vier Typen der Allergien und die sogenannten Pseudoallergien. Am häufigsten leiden die Menschen an der Allergie vom Soforttyp, wie z.B. dem Heuschnupfen aber auch an der Allergie vom Spättyp, wie dem Kontaktekzem. Zur Pseudoallergie gehören z.B. Reaktionen auf das Kontrastmittel beim Röntgen, die ASS- und die Glutamatunverträglichkeit. Diese sollten bei Verdacht während eines stationären Aufenthalts im Krankenhaus getestet werden. In der dermatogischen Praxis werden häufig Allergien auf Tierhaare, Pollen, Schimmelpilze und Hausstaubmilben sowie auf Kosmetika, Metalle und Farbverstärker in Haarfarben ausgetestet.

Wie wird getestet?

Verschiedene Testungen sind möglich. Beim Pricktest werden die infrage kommenden Auslöser auf den Unterarm geträufelt und mit einer scharfen Lanzette leicht eingeritzt. Nach ca. 20 Minuten lässt sich das Ergebnis sofort ablesen.

Der Epikutantest ist wesentlich aufwendiger und eignet sich für die Allergie vom Spättyp. Dazu zählen die Nickelallergie und die Chromatallergie aber auch Duftstoffe oder Cremes können solche Allergien auslösen. Die infrage kommenden Auslöser werden hierbei auf dem Rücken aufgeklebt und 24 Stunden dort belassen. Das Ergebnis muss mehrere Tage hintereinander abgelesen und interpretiert werden.

Das Austesten allein bringt keine Heilung und die Meidung des Auslösers ist manchmal nicht einfach. Die Entwicklung einer Verhaltensstrategie im Umgang mit den Allergieauslösern ist dementsprechend wichtig.

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